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- Veröffentlicht am Donnerstag, 20.08.2026
Update: 21. August 2026
Schnörrenbach: es muß etwas passieren!
FWG schreibt Brandbrief an Bürgermeister Olaf Stelse

Update 21. August 2026
Schon kurz nachdem wir gestern den Brief an den Bürgermeister versandt und unsere Pressemitteilung veröffentlicht hatten, berichtete die Meinerzhagener Zeitung hier davon, daß der Märkische Kreis jetzt „durchgreifen„ will.
Dem aufmerksamen Leser wird aber nicht entgangen sein, daß sich dahinter nur Absichtserklärungen verstecken. Von daher wäre Bürgermeister Olaf Stelse gut beraten, dem Kreis nach wie vor ein wenig auf die Finger zu schauen und ihn anzutreiben. Wie heißt es so schön in Goethes Faust:
Der Worte sind genug gewechselt,
Laßt mich auch endlich Taten sehn;
Indes ihr Komplimente drechselt,
Kann etwas Nützliches geschehn.
Ursprüngliche Nachricht 20. August 2026
Gestern hat es schon wieder in der ehemaligen Gaststätte Schnörrenbach gebrannt. Sogar zweimal! In kurzer Zeit kam das jetzt schon häufiger vor. Ebenfalls vor nicht allzulanger Zeit wurden hier auch schon Chemieabfälle entsorgt und mutmaßlich Drogen umgesetzt.
Bei der „Schnörrenbach“ handelt es sich inzwischen nicht mehr um einen attraktiven „Lost Place“, es ist eine Bruchbude, eine Brandruine mit fehlenden, verrutschten Dachpfannen über die gesamte Dachfläche verteilt. Fenster sind eingeworfen, überall Scherben. Der Inhalt des Gebäudes besteht mittlerweile aus einem einzigen Müllhaufen, in den Kellerräumen soll es noch schlimmer aussehen. Die Brand- und Löschmittelreste stellen eine kontaminierte, gesundheitsschädliche Masse dar. Und durch die wiederholte Löschwasserbelastung dürfte die Gebäudestatik erheblich gefährdet sein, es besteht Einsturzgefahr! Sehr bedenklich in diesem Zusammenhang ist auch der Standort unmittelbar angrenzend an einer stark befahrenen Landstraße.
Gefahr im Verzug
Gerade jetzt in den Schulferien suchen sich Kinder und Jugendliche Abenteuerspielplätze, wo sie etwas erleben können. Ungebetene Besucher und damit auch leider abenteuerlustige, spielende Kinder können nicht erahnen was sie hier erwartet und nicht sehen, wohin und wohinein sie treten, sie können die hier bestehenden akuten Gefahren nicht erfassen und einschätzen!
Wir haben daher den Bürgermeister Olaf Stelse gebeten, dafür Sorge zu tragen, daß das betroffene Areal zeitnah effektiv abgesperrt wird. Es muß verhindert werden, daß Unbefugte den Bereich betreten können und es zu wiederholten, gefährlichen und zudem unnötigen und überflüssigen Feuerwehreinsätzen kommt.
Komplettes Absperren erforderlich
Die Verletzungsgefahr von (ehrenamtlichen!) Feuerwehrleuten, die hier bei weiteren Einsätzen aktiv werden müssen, ist unvorhersehbar hoch. Aufgrund der bestehenden diversen akuten Gesundheitsgefahren (Ab- und Einstürze, abrutschende Dachpfannen, Schnittverletzungen, kontaminierte Gegenstände bzw. Räumlichkeiten und Brandabfälle usw.), ist aus unserer Sicht eine sofortige und effektive Absperrung dieses Geländes zwingend erforderlich.
Es müssen umgehend notwendige Maßnahmen zur Eindämmung dieser Gefahren ergriffen werden; es muß für eine effektive Absperrung gesorgt werden!




